Das Recht auf individuelle Förderung ist in § 54 Abs. 1 NSchG für alle Schülerinnen und Schüler festgeschrieben.

§ 54
Recht auf Bildung
(1) Das Land ist verpflichtet, im Rahmen seiner Möglichkeiten das Schulwesen so zu fördern, dass alle in Niedersachsen wohnenden Schülerinnen und Schüler ihr Recht auf Bildung verwirklichen können. Das Schulwesen soll eine begabungsgerechte individuelle Förderung ermöglichen und eine gesicherte Unterrichtsversorgung bieten. Unterschiede in den Bildungschancen sind nach Möglichkeit durch besondere Förderung der benachteiligten Schülerinnen und Schüler auszugleichen. Auch hochbegabte Schülerinnen und Schüler sollen besonders gefördert werden.

Die o. g. „begabungsgerechte individuelle Förderung“ versuchen wir an unserer Schule im Rahmen des uns zur Verfügung stehenden Kontingents an Lehrerstunden und unter Mithilfe von Pädagogischen Mitarbeiterinnen, Eltern und weiteren Mitarbeitern/innen (FSJ, BFD) durch folgende Maßnahmen in den Kernfächern Deutsch und Mathematik zu erreichen:

Äußere Differenzierung:
- Doppelbesetzungen durch Lehrkräfte / Pädagogische Mitarbeiterinnen
- Einsatz von Eltern („Lesemütter“, Lernen am Computer)
- Einsatz von weiteren Mitarbeitern (FSJ, BFD) beim computer-
gestützten Lernen
- Förderband vor Beginn des Unterrichts (montags bis donnerstags
jeweils von 7.50 – 8.12 Uhr)
- Hausaufgabenbetreuung innerhalb des Ganztagsangebotes
- Zusätzliche Förderung innerhalb der sonderpädagogischen Grundversorgung
- Sprachförderunterricht im Jahr vor der Einschulung

Innere Differenzierung:
- verschiedene Diagnoseverfahren: Schreibproben Klasse 1, Diagnostik in Deutsch (HSP), Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik in Klasse 3
- individuelle Förderpläne
- Forder- und Förderhefte in Mathematik
- differenzierte Anschauungs- und Arbeitsmittel
- differenzierte Aufgabenstellungen
- Arbeit in Kleingruppen

Weiterhin tragen zur individuellen Förderung bei:
- Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen wie „Lesenest“, Logopäden, Erziehungsberatung, Jugendamt, Ergotherapeuten und Kinderärzten
- intensive Elternarbeit
- Sportförderunterricht (z.Zt. nicht möglich)

Beschluss der Gesamtkonferenz vom 02.07.2008
Aktualisiert im März 2012