Beratung gehört ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen zu den täglichen Aufgaben eines Lehrers.

Sie bezieht sich vor allem auf

1. die Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten über Bildungsangebote und Schullaufbahnen.

2. die Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten bei Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten.

zu 1.)

- Schülerberatung findet täglich statt bei Konfliktlösungen und bei speziellen Fragen.

- Mit Eltern werden nachmittags spontan Unklarheiten und Fragen telefonisch erörtert oder in persönlichen Gesprächen in den Pausen oder am Nachmittag geklärt.

- An Elternabenden und Elternsprechtagen wird Beratungsarbeit geleistet.

- Weiterhin ist die Beratung beim Übergang des Kindes auf eine weiterführende Schule im 4. Schuljahr ein zentrales Beratungsthema.

zu 2.)

- Probleme beim Erlernen des Lesens und Schreibens sind häufig der Grund dafür, dass Eltern in der Schule und in außerschulischen Einrichtungen Beratung suchen.

- Bei Verhaltensauffälligkeiten finden Gespräche mit Eltern und Schülern statt. In einzelnen Klassen finden bei größeren Problemen Streitschlichterprogramme statt.

Ansonsten nimmt in der Grundschule jede Lehrerin und jeder Lehrer Beratungsaufgaben wahr, ähnlich den Beratungslehrern.

In den Pausen werden besondere Probleme mit den Kollegen spontan untereinander besprochen, umfassende Gespräche zu den unterschiedlichsten Themen finden in Dienstversammlungen statt.

Trotz der besonderen Bedeutung des Beratungsgesprächs ist die Elternarbeit in der Lehrerausbildung und -fortbildung leider ein vernachlässigter Bereich, hier vertraut man auf das „Naturtalent“ eines jeden Lehrers.





Beschluss der Gesamtkonferenz vom 02.07.2008