Fächerübergreifendes Lernen beinhaltet eine intensive Auseinandersetzung mit einem Unterrichtsgegenstand, der vielseitig beleuchtet werden kann.
Die Inhalte verschiedener Fächer dürfen nicht unverbunden nebeneinander stehen. Stattdessen muss ein Unterrichtsthema aspektreich und von unterschiedlichen Standpunkten aus angegangen werden (integrative Konzeption).

Merkmale des fächerübergreifenden Lernens:
-Da mehr Zeit zur Verfügung steht, ist intensiveres tiefergreifendes Lernen
möglich.
-Durch intensiveres Arbeiten an einem Thema wird die Motivation gesteigert.
-Fächerübergreifendes Lernen entspricht der ganzheitlichen Auffassung:
Kinder nehmen ihre Lebenswirklichkeit auch ungefächert wahr.
-Das fächerübergreifende Lernen bietet Chancen für leistungsstärkere und -schwächere Schüler.

Ausgangspunkt für fächerübergreifendes Lernen ist stets ein Thema aus dem
Erfahrungsfeld der Kinder, das unter Berücksichtigung der Fachlernziele einzelner Fächer konkretisiert wird. Oftmals entstehen daraus klasseninterne Projekte.

An der Grundschule Süderneuland ist fächerübergreifendes Lernen bisher in erster Linie in den Fächern Deutsch und Sachkunde realisiert worden, da sich in diesen Fächern besonders enge Berührungspunkte ergeben (haben).
In Zukunft soll fächerübergreifendes Lernen allerdings auch in anderen Fächerkombinationen zunehmend an Bedeutung gewinnen:

Beispiele hierfür sind:
Thema „Märchen“: Deutsch, Kunst, Musik
Thema „Zeit“: Sachunterricht, Mathematik, Kunst
Thema „Feste“: Sachunterricht, Musik, Kunst
Thema „Größen“: Mathematik, Sachunterricht

Um dieses Vorhaben zu realisieren, sollen die Lehrer des jeweiligen Jahrgangs die in Frage kommenden Themen zu Beginn des Schuljahres gemeinsam festlegen.
Möglich wäre es auch, zu diesen Themen klassenübergreifend zu arbeiten. Bei dieser Möglichkeit ist zu überlegen, in welcher Form die erzielten Schülerergebnisse präsentiert werden könnten (Ausstellung, Vortrag, Klassenzeitung o.ä.).