Unsere bunte Brücke: Übergang Kiga-GS 
Grundschule Süderneuland, Städtischer Kindergarten Süderneuland (Domänenweg), Kinderhaus Norden e.V., Integrativer Kindergarten Am Moortief/Rheinstr.  


Zusammenarbeit Kindergarten – Grundschule

Zwischen dem Kindergarten Domänenweg, dem Kinderhaus Norden e.V., dem Integrativen Kindergarten am Moortief/Rheinstraße und der Grundschule Süderneuland besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit. Von 2009 bis 2011 nahmen wir am Modellprojekt Brückenjahr teil und konnten unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen. Regelmäßig im Abstand von ca. 6 Wochen werden „SchuKi – Sitzungen“ durchgeführt, an denen Erzieherinnen und die Kooperationsbeauftragten der Grundschule (Frau Swalve, Frau de Vries) teilnehmen. Sie dienen sowohl einem informellen Austausch als auch der Organisation von Zusammenarbeit.
Es werden Book Buddy-Termine für das letzte Halbjahr vor Schuleintritt abgemacht, gegenseitige Hospitationstermine und Elternabende vereinbart, die Teilnahme am Verkehrstag der Grundschule organisiert, Schnuppertage festgelegt, gegenseitige Besuche an Projekttagen initiiert oder Elemente der Einschulungsfeier gemeinsam geplant. Außerdem besuchen wir gemeinsam Fortbildungen zu relevanten Themen. Alle Maßnahmen, die in einem Kooperationskalender [48 KB] festgehalten sind, dienen der Schaffung eines entwicklungsfördernden Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule.
Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Beobachtung und Dokumentation des Entwicklungsprozesses des einzelnen Kindes, wodurch eine nahtlose individuelle Förderung im Kindergarten und in der Grundschule ermöglicht wird. Ziel ist es, die Dokumentationen im Kindergarten so zu verfassen, dass darauf in der Grundschule direkt aufgebaut werden kann.

Ängste und Unsicherheiten der Kinder werden durch das Kennenlernen des Schulgebäudes und des Schulalltags abgebaut und gleichzeitig Neugierde und Vorfreude auf die Schule geweckt. Die Eltern werden durch rechtzeitige Informationen, beispielsweise durch einen Elternabend zur Schulfähigkeit und Einschulung, über den Prozess des Übergangs miteingebunden, wodurch eine Vertrauensbasis geschaffen werden kann.

Der gegenseitige Einblick in die jeweils andere Institution durch Hospitationen von Erzieherinnen und Lehrkräften ist uns sehr wichtig, weil dadurch die Vorstellungen von Erziehung und Bildung diskutiert und zusammengeführt werden. Unser Ziel ist, dass die Schulfähigkeit nicht als Vorgabe allein für die Kinder, sondern als Aufgabe aller Beteiligten verstanden wird.

Hier geht es zu unserer Kooperationsvereinbarung [339 KB] .

Im Herbst 2011 haben wir die Eltern der frischgebackenen Erstklässler zum sogenannten Brückenjahr und zu unserer Arbeit befragt. Den Fragebogen [895 KB] finden Sie hier [895 KB] . Die Ergebnisse der Evaluation sind nun ebenfalls abrufbar:

Ergebnisse der Elternbefragung (Teil 1) [158 KB]
Ergebnisse der Elternbefragung (Teil 2) [84 KB]