Liebe Eltern, Sie fragen sich bestimmt, wofür brauche ich Tipps zu einer Gesprächsführung? Geht es um „belanglose Dinge“ sind diese Tipps bestimmt nicht notwendig. Geht es aber um ein Problem, welches Ihr Kind in der Schule oder vielleicht auch mit anderen Kindern hat, stellt sich eine Gesprächssituation schon ganz anders dar. Als Elternteil ist man persönlich betroffen und man möchte doch das Beste für sein Kind. Man kämpft für das Recht seines Kindes, aber eine konstruktive Gesprächsführung ist oft durch die eigenen Emotionen nicht mehr gegeben. Das Wichtigste ist, auch die Lehrer möchten das Beste für Ihr Kind. Damit eine konstruktive und nachhaltige Problemlösung durch ein Gespräch geschaffen werden kann, sind folgende Tipps hilfreich:

Von allen Gesprächsbeteiligten

Ein freundlicher, persönlicher Einstieg trägt zu einer Lockerung der Atmosphäre bei und prägt das Klima gleich zu Beginn des Gesprächs positiv. Unangenehme Dinge sollten in der Mitte des Gesprächs genannt werden, dann bleibt viel Zeit, um Missstimmungen durch die richtige Argumentation wieder zu beseitigen.

Man sollte nicht nur kritische Punkte erwähnen, sondern auch die Stärken des Gesprächspartners ansprechen. Schuldzuweisungen sind zu vermeiden. Alle Beteiligten müssen auf ein positives und konstruktives Gesprächsklima achten.

Folgende Fehler sind bei der Gesprächsführung auf jeden Fall zu vermeiden:

Am Ende des Gesprächs ist es besonders wichtig, die gemeinsamen Ergebnisse festzuhalten. Sollte dies aus verschiedenen Gründen noch nicht möglich sein, muss auf jeden Fall ein neuer Gesprächstermin vereinbart werden.
Bei schwierigen Gesprächen ist es sinnvoll, einen Vorbereitungsbogen zu benutzen und Zielvereinbarungen zu treffen.